Presse

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Pressekontakt:

Sophia Bosold

sophia@oceanmata.com

News

Shark Edition: Ohne Hai kein Meer
Das bösartige Image des Hais sollte eigentlich schon lange überholt sein. Haie spielen eine essenzielle Rolle für das Meer: Sie sind die Spitze der Nahrungskette und halten so das Gleichgewicht in unseren Ozeanen. Gleichzeitig verhindern sie als Aasfresser das Ausbreiten von Krankheiten. Ihr Aussterben würde einen vollständigen Kollaps des Ökosystems Meer zur Folge haben: ohne Hai kein Meer. Und ohne Meer kein Leben. Um dem entgegenzuwirken hat Oceanmata die neue Special Edition unter das Motto „Shark“ gestellt. Für den Verkauf der biologisch abbaubaren Handyhüllen und AirPods Cases wird nicht nur jeweils 1 kg Ozean Plastik vom eigenen Clean-Up auf Bali gesammelt, sondern zusätzlich die Organisation Thresher Shark Indonesia unterstützt, die sich die Rettung der vom Aussterben bedrohten Fuchshaie rund um die indonesische Insel Alor zur Aufgabe gemacht hat. Mehr Infos und Bilder findest Du hier. 

Downloadbereich

Fragen und Antworten:

von Dominik (Gründer Oceanmata)

Was bedeutet das Logo?

Die Welle im Logo symbolisiert den Ozean und das Wasser, die zwei Blätter symbolisieren das Festland und die Erde. Eingeschlossen von dem Kreis, der unsere Weltkugel darstellen soll und gleichzeitig auch für die Vision von Oceanmata steht, einen geschlossenen Kreislauf zu erreichen.

Was bedeutet „Oceanmata“?

Ocean steht für die Meere und Ozeane, mit denen Oceanmata sich verbunden fühlt und für dessen Schutz sich Oceanmata einsetzt. 

Mata ist abgeleitet von der Stadt „Matara“ in Sri Lanka. Dort ist damals die erste Idee für eine biologisch abbaubare Handyhülle in Verbindung mit einem Ocean Clean-Up Projekt entstanden. 

Wie bist du auf diese Idee gekommen? Was hat dich inspiriert und motiviert?

Die Idee dazu ist auf einem Surftrip mit meiner Freundin entstanden. 2018 waren wir mit dem Rucksack in Sri Lanka unterwegs und zu dieser Zeit ist uns sehr krass bewusst geworden, wie heftig das Plastikproblem besonders in asiatischen Ländern ist. Egal wo man hinsieht, überall türmt sich Plastikmüll und selbst die wunderschönen Strände sind immer wieder übersäht von angeschwemmtem Ozean Plastik.

Als wir damals im „The Surfer Hostel“ in Weligama untergekommen sind, haben wir nach einer langen Surfsession noch etwas in der Hängematte in der Roof Top Bar gelegen. Dort stand an einem großen schwarzen Brett, der einfache Satz „Everytime you go to the beach pick up three pieces of plastic“.

Zu diesem Zeitpunkt dachte ich mir, dass das eine wirklich geniale Idee ist. Allerdings sollte man nicht nur die Leute im „The Surfer Hostel“ dazu bewegen, bei jedem Gang zum Strand drei Stücke Plastik aufzuheben, sondern am besten so viele Menschen wie möglich.

So entstand die Idee etwas aufzubauen, was genau diese Message an sehr viele Leute weiterträgt: Mit jedem kleinen Schritt kann Großes bewirkt werden — es müssen nur genügend Menschen mitmachen.

Da ich zu dieser Zeit bereits neben meinen Maschinenbaustudium Handyhüllen aus Holz verkauft habe, kam schnell die Idee auf eine Handyhülle zu entwickeln, die komplett biologisch abbaubar ist.

2019 waren meine Freundin und ich wieder zum Surfen unterwegs und dieses Mal reisten wir nach Indonesien, auf die Inseln Java und Bali. Zu der Zeit hatte ich bereits mit zwei Studenten begonnen, eine Studienarbeit über die „Herstellung einer kompostierbaren Handyhülle“ zu schreiben. Somit ging es, was das Produkt anging, schon sehr gut voran. Einzig das Clean-Up Projekt war ohne Kontakte vor Ort sehr schwer aufzubauen.

Eines Abends sind meine Freundin und ich in Medewi (Bali) ein bisschen mit dem Roller durch die Seitenstraßen des kleinen balinesischen Dorfs gefahren. Wie es der Zufall so wollte, sind wir dabei am Standort von „4ocean“ vorbeigefahren und haben dort Bisri kennengelernt — er war einer der Kapitäne von 4ocean und als ich ihm von der Idee mit der kompostierbaren Handyhülle in Verbindung mit einem eigenen Ocean Clean-Up Projekt erzählte, war er direkt begeistert.

So haben wir dann im Dezember 2019 damit begonnen, die erste Oceanmata Handyhülle im Onlineshop als Vorverkauf anzubieten, während Bisri in Bali unseren ersten Ocean Clean-Up Standort aufgebaut hat.

Wie funktioniert das Konzept „Oceanmata“? Kannst du es kurz erklären?

In unserem Onlineshop bieten wir biologisch abbaubare und nachhaltige Produkte an, für dessen Kauf unser Clean-Up Team auf Bali mind. 1 kg Ozean Plastik sammelt.


Welches Ziel hat Oceanmata bzw. welches Ziel allgemein verfolgst du damit?

Die große Vision dahinter ist, die Ozeane bis 2050 von Plastikmüll zu befreien. Letztendlich schafft man das nicht nur durch Ocean Clean-Ups, sondern nur, wenn jeder Einzelne verantwortungsvoll mit Plastik umgeht.

Was bietet ihr in eurem Onlineshop für Produkte an?

In unserem Onlineshop gibt es eine Vielzahl an biologisch abbaubaren und nachhaltigen Produkten. Bekannt sind wir für unsere biologisch abbaubare Handyhüllen, es gibt aber auch AirPods Cases und Phone Straps aus dem gleichen biologisch abbaubaren Material sowie nachhaltige Displayschutzgläser und T-Shirts. Für jedes dieser Produkte sammeln wir 1 kg Ozean Plastik auf Bali. 

Bei unseren 4 Special Editions (Turtle, Dolphin, Coral & Shark) spenden wir zusätzlich für jeden Kauf an eine Organisation, die sich die Rettung und den Schutz des jeweiligen Meeresbewohnenden zur Aufgabe gemacht hat. 

Was denkst du, ist das Hauptproblem, dass Plastik in den Ozeanen landet? Wie könnte man das Problem lösen bzw. die Situation verbessern?

Produkte aus Einwegplastik sind meiner Meinung nach das größte Problem. In Deutschland wird z. B. der Inhalt des gelben Sackes nur zu einem geringen Teil recycelt — ein Großteil davon landet entweder in der Müllverbrennung oder gelangt durch Müllexporte in Länder wie Indonesien.

Dort landet der Plastikmüll auf Mülldeponien. Bei stärken Regenfällen, wie es besonders zur Monsunzeit der Fall ist, gelangt der Müll dann häufig über die zahlreichen Flüsse ins Meer. Somit sind auch wir in Deutschland zu einem großen Teil dafür verantwortlich, wenn Plastikmüll ins Meer gelangt.

Wichtig ist es sowohl die Symptome zu bekämpfen, also den Plastikmüll aus den Ozeanen zu sammeln und zu recyceln, als auch im Blick zu haben, dass es gar nicht erst so weit kommt. Das bedeutet im Allgemeinen, Einwegplastikprodukte zu vermeiden und Aufklärung zu betreiben. Wir ermöglichen z. B. Kindern an drei Schulen in Bali eine Schulstunde über Plastikmüll.

Was war die schönste Erfahrung, die du mit Oceanmata gemacht hast? Was sind Momente, die dich weiter an dem Konzept und Projekt „Oceanmata“ festhalten lassen?

Durch das Ziel, die Ozeane bis 2050 von Plastikmüll zu befreien, ist es besonders schön zu sehen, dass mittlerweile acht Menschen in Indonesien Vollzeit im Ocean Clean-Up Projekt arbeiten. Sie kämpfen jeden Tag dafür, einen Unterschied zu machen, sind stolz darauf Teil von Oceanmata zu sein und ihre Ozeane von Plastikmüll befreien zu können.

Wo würdest du dich und Oceanmata in 5-10 Jahren gern sehen? Gibt es schon neue Ideen, neue Produkte?

Oceanmata soll in Zukunft zu einer weltweiten Bewegung werden, die den Großteil der Erlöse in innovative Ideen zur Bekämpfung von Ozean Plastik investiert. Aktuell entwickeln wir eine Flussbarriere, die Plastikmüll bereits vor dem Eintritt ins Meer abfängt.

In den nächsten Jahren werden wir weitere Produkte launchen, an Ideen mangelt es auf jeden Fall nicht — mehr sei an dieser Stelle aber noch nicht verraten.

Wir wollen uns aber letztendlich nicht nur über weitere Produkte vergrößern. Der Fokus liegt auf unserer Vision, eines Tages plastikfreie Ozeane zu erreichen. Dazu wollen wir zunehmend Recyclingstation aufbauen, die sich mit dem Verkauf des recycelten Plastiks selbst finanzieren können. So ist es möglich, das Projekt weltweit auszubauen.

Was kann jede*r einzeln*e besser machen bzw. im bisherigen Verhalten ändern? Wie kann jede*r helfen und zur Verbesserung beitragen? Hast du Tipps (z.B. für den Alltag)?

Jede*r kann sein Verhalten bezüglich des eigenen Konsums hinterfragen. Jedes einzelne hochwertige oder nachhaltige Produkt kann im Gegensatz zu vielen günstigen Produkten einen Unterschied machen. Jede*r kann verantwortungsvoll und bewusst konsumieren und zum Beispiel Dinge reparieren anstatt diese neu zu kaufen. Beim Einkaufen kann jede*r gezielt darauf achten, Produkte ohne Verpackung zu kaufen oder auch mal in einem Unverpacktladen einkaufen gehen. Letztendlich ist jeder Einkauf ein Stimmzettel — die Lebensmittelindustrie wird immer genau von den Produkten mehr produzieren, bei denen die Nachfrage am Höchsten ist. Es ist schon viel geschafft, wenn jeder Mensch einfach versucht 1% nachhaltiger zu werden und dies immer mehr in seinen Alltag integriert.

Was wünschst du dir für die Zukunft bezüglich „Plastik in den Meeren“? z. B. bei politischen Entscheidungen?


Müllexporte sollten komplett unterbunden werden. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass zukünftig die Hersteller von Einwegverpackung auch verantwortlich für das Recycling sind. Oder es könnten Steuern bzw. Gebühren für die Produktion von Einwegverpackungen eingeführt werden.